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Avathera Physiotherapie
Thomas Schulz
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Die Praxis ist direkt im Zentrum von Burgdorf. Sie ist rollstuhl- und behindertengerecht. Ausreichend Parkmöglichkeiten sind vorhanden.




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Gesundheitsnews



Neue telemedizinische Bewegungstherapie
Reha im eigenen Wohnzimmer: Hüft- und Kniegelenk-Patienten könnten schon bald von einer neuen telemedizinischen Bewegungstherapie profitieren.

Wer ein künstliches Hüft- oder Kniegelenk bekommt, muss danach länger in die Reha. Doch die Angebote sind knapp, die Termine für Berufstätige oft aus Zeitnot nicht einzuhalten. Die Folge: Die Therapie verzögert sich, es entstehen zusätzliche Kosten, mögliche gesundheitliche Einschränkungen drohen. Im Projekt ReMove-It hat Fraunhofer zusammen mit Partnern eine telemedizinisch gestützte Bewegungstherapie entwickelt, die Patienten erlaubt, die Reha flexibler zu organisieren. Ihre Wirksamkeit wurde bereits in einer repräsentativen Studie nachgewiesen, bis 2019 soll sie als Medizinprodukt zugelassen werden.

Künstliche Hüft- und Kniegelenke sind in Deutschland der häufigste Grund für Rehamaßnahmen. Um sich schnell wieder normal bewegen zu können, müssen die Patienten an einer ausgedehnten stationären Rehabilitation teilnehmen. Das Problem: In strukturschwachen Regionen stehen oft nicht ausreichend Angebote zur Verfügung. Gleichzeitig werden gebuchte Gesundheitsprogramme nicht wahrgenommen, weil die Termine mit den Arbeitszeiten kollidieren oder die Anfahrtswege zu lang sind. »Eine Herausforderung insbesondere für Berufstätige in ländlichen Regionen. Internetbasierte telemedizinische Angebote können hier eine sinnvolle Ergänzung sein«, sagt Dr. Michael John vom Fraunhofer-Institut für Offene Kommunikationssysteme FOKUS.

Medizinprodukt bis 2019

Im Projekt »ReMove-It« haben die Berliner Forscher zusammen mit Reha-Kliniken, Sportmedizinern und Rehabilitations-Wissenschaftlern eine telemedizinisch gestützte Bewegungstherapie nach Hüft- oder Kniegelenkersatz entwickelt. Sie basiert auf dem System MeineReha® des Fraunhofer FOKUS. Die Partner haben in einer repräsentativen Studie ihre Wirksamkeit nachgewiesen und wollen es ab 2019 als Medizinprodukt für stationäre und ambulante Reha-Einrichtungen anbieten.

Kern der telemedizinisch gestützten Bewegungstherapie sind Videos, auf denen der Therapeut die verschriebenen Übungen ausführt und der Patient diese vor dem Bildschirm nachahmt. Die Videos sind vom jeweiligen Therapeuten selbst eingespielt und auf jeden Patienten individuell zugeschnitten. Es sind stehende, sitzende und liegende Übungen möglich. Noch während der Bewegungsausführung erhält der Patient Korrekturhinweise, falls sie nicht den medizinischen Vorgaben entspricht. Nachdem er die Übung absolviert hat, erhält der Patient eine Rückmeldung zur ausgeführten Qualität in Form von Rot- und Grün-Markierungen, die den einzelnen Körperbereichen Oberkörper, Arme und Beine zugeordnet sind. Im Anschluss an die Therapiesitzung bekommt das medizinische Personal in der Klinik die während des Übungsablaufs dokumentierten Bewegungsdaten via Internet zugesendet. Der betreuende Arzt und Therapeut haben dadurch einen Überblick über Leistungsstand und -entwicklung des Patienten, können den Therapieplan optimal an dessen Therapiefortschritt anpassen. Mithilfe von Text-, Audio- und Videonachrichten bleiben behandelnder Arzt, Therapeut sowie Patient kontinuierlich miteinander in Kontakt. Patienten müssen dafür eine kleine 3D-Kamera mit Internetzugang und die entsprechende Software erwerben sowie über einen handelsüblichen TV-Bildschirm verfügen. Vorab werden sie durch Therapeuten in die Benutzung des Systems eingeführt.

Die Patienten profitieren von einer orts- und zeitungebundenen Einzeltherapie. Die Genauigkeit des Systems ist so hoch, dass Bewegungsausführung und Trainingserfolg in Echtzeit gemessen werden können. Dafür sorgt ein von den Berliner Forscherinnen und Forschern programmierter Algorithmus. Er gleicht die von einer 3D-Kamera aufgenommen Bewegungsmuster der Patienten kontinuierlich mit zuvor gemeinsam mit den Therapeuten und Patienten definierten optimalen Parametern ab, zum Beispiel dem Winkel oder der Position der Gelenke sowie Skelettdaten.

Die digitale Bewegungstherapie erfüllt höchste IT-Sicherheitsstandards. Die Übungsergebnisse finden in pseudonymisierter, verschlüsselter Form via Internet ihren Weg zu den Therapeuten. »Diese können ihre Therapiepläne flexibler organisieren. Beispielsweise sind für sie nun auch Homeoffice-Modelle denkbar«, sagt John.

Auch Herz- und Parkinson-Patienten therapieren

Nach dem Wirksamkeitsnachweis wollen die Partner das System jetzt für die Zulassung fit machen. Dazu gehört auch ein Wirtschaftlichkeitskonzept, das die Kostenvorgaben von Rentenversicherungen, Krankenkassen, Ärzten und Reha-Fachleuten berücksichtigt und sich an Preismodellen für konventionelle stationäre und ambulante Versorgungsangebote orientiert. »Bis 2019 planen wir ein Medizinprodukt anzubieten, dass zwischen 29 und 49 Euro im Monat kostet. Gleichzeitig prüfen wir dessen Einsatz für andere Volkskrankheiten, die mit Bewegungstherapie behandelt werden können: zum Beispiel Herz-Kreislauf-Erkrankungen oder Parkinson«, sagt John.

12.07.2018 DGA | Quelle: Fraunhofer-Gesellschaft (idw)

Arthrose in der Hand und den Fingern
Sprechen Sie mit ihrem Arzt über die Möglichkeit einer Verordnung für eine ergotherapeutische Behandlung. Zusammen mit ihrem Ergotherapeuten lässt sich die machbare Beweglichkeit wiederherstellen.

Die Beweglichkeit der Finger kann mit regelmäßige Fingerübungen erhalten und gefördert werden. Eine fachmännische Anleitung für diese Übungen erhalten sie bei ihrer Ergotherapeutin, in Verbindung mit dem Heilmittel Ergotherapie.

Dass unsere Finger nicht mehr so richtig funktionieren wird uns meist erst dann bewusst, wenn wir gewisse Tätigkeiten in unserem täglichen Leben nicht mehr so gut oder sogar gar nicht mehr ausführen können. Jetzt lassen sich unsere Finger nur noch unter Schmerzen bewegen. Wird auch jetzt noch immer nichts unternommen, dann wird die kleinste Hand- oder Fingerbewegung zur Qual.

Wie kommt es zur Arthrose?

In unseren Gelenken befinden sich Knorpel, die eine bewegliche Verbindung zwischen zwei Knochen herstellen. Dieser Knorpel kann sich von Hause aus schon schlechter regenerieren als z. B. unsere Muskeln oder unsere Haut. Kommen jetzt noch zusätzliche Belastungen wie z. B. eine Entzündung in unseren Gelenken dazu, dann ist unser Gelenk noch schlechter in der Lage sich zu regenerieren, weil die Entzündung unsere Gelenke auch noch zusätzlich zerstören kann. So kann es dazu kommen, dass sich der Knorpel schneller abnutzt als gewöhnlich.
Auch eine schlecht verheilte, verhärtete oder wulstige Narbe kann dazu beitragen, dass unsere Gelenke nicht mehr so gut versorgt werden, und das wiederum zu einen vermehrten Gelenkverschleiß führen kann.

Anzeichen für Arthrose

Erste Anzeichen sind z. B., wenn sich die Beschwerden und die Bewegungseinschränkung der Finger und der Hand sich über einen längeren Zeitraum nicht bessern. Wenn die Finger einer Hand oder beider Hände zunehmend schmerzen. Oder wenn sich die Gelenke der Finger zunehmend versteifen oder sogar verformen.

Arthrose ist eine übermäßige Abnutzung der Gelenke. Man spricht davon, dass Zweidrittel der älteren Menschen an Arthrose in irgendeinem Gelenk leiden. Doch das heißt nicht, dass jüngere Menschen davon gefeit sind, denn auch hier gibt es genügend Probleme mit den eigenen Gelenken.

Der Verlauf einer Arthrose verläuft von Patienten zu Patienten unterschiedlich. Beim Einen werden die Gelenker etwas dicker und wiederum beim Anderen ist das Aussehen der Gelenke eher unauffällig. Genau so verhält es sich auch bei den Schmerzen, der Eine hat keine und der Andere hält es vor übermäßigen Schmerzen nicht aus.

Fazit

Auch wenn der Verschleiß der Gelenke im Alter zunimmt, so muss es nicht zwangsläufig zu Arthrose in den Gelenken kommen. Unsere Gelenke sind der Garant dafür, dass wir mit unseren Händen greifen. Es ist ein wichtiges Gut, welches es verdient, dass wir unser Augenmerk darauflegen und die Beweglichkeit unserer Hände und Finger aktiv fördern.

Die Ergotherapie hilft uns dabei, dass wir auch in Zukunft unsere Hände und Finger in unserem täglichen Leben gebrauchen können. Bei Einschränkungen sprechen sie mit Ihrem Arzt, in wie weit das Heilmittel Ergotherapie für sie sinnvoll ist. Sie wollen aus Eigeninitiative etwas für die Gesundheit für Ihre Hände und Finger tun, dann sprechen sie mit uns, wir helfen Ihnen gerne weiter.

10.07.2018 DGA | Quelle: Ja Ergotherapie (openPR)

Wissen zu bewegungsfördernden Maßnahmen in der Pflege auf einen Blick
Pflegebedürftige können erheblich von gezielter Bewegungsförderung profitieren. Die neue Übersicht des ZQP hilft bei der Auswahl passender Trainings in der stationären Pflege.

Regelmäßige Bewegung trägt erheblich zur Gesundheit und Selbstständigkeit pflegebedürftiger Menschen bei. Sie hilft, geistige und körperliche Fähigkeiten zu erhalten und Gesundheitsproblemen vorzubeugen. Daher sollte Bewegungsförderung in der stationären Pflege eine wichtige Rolle spielen.

Allerdings lässt sich in der Praxis häufig nur schwer einschätzen, welche Interventionen aus dem unübersichtlichen Feld möglicher Maßnahmen für die jeweiligen Bewohner geeignet sind. Auch an Informationen zur Wirksamkeit der verschiedenen Programme ist – wenn überhaupt – oft nur nach aufwändigen Recherchen zu gelangen. Das Zentrum für Qualität in der Pflege (ZQP) hat daher die Übersicht „Bewegungsförderung in der stationären Pflege“ entwickelt. Sie bietet wissenschaftlich fundierte Informationen zu 20 bewegungsfördernden Maßnahmen.

Das neue ZQP-Angebot zeigt übersichtlich auf, welche organisatorischen Voraussetzungen zur Umsetzung der Trainingsprogramme erforderlich sind und wie diese durchgeführt werden können. Zudem sind ist der aktuelle Kenntnisstand zur Wirksamkeit der Konzepte dargestellt. Außerdem ist auf einen Blick erkennbar, für welche spezifische Zielgruppe eine bestimmte bewegungsfördernde Maßnahme geeignet ist. So können Interventionen zum Beispiel gezielt für Bewohner mit und ohne körperliche oder geistige Beeinträchtigungen ausgewählt werden. Einige Maßnahmen sind auch für Menschen mit schwerer Demenz geeignet. Die Übersicht ist klar strukturiert, die Inhalte sind schnell erfassbar und daher auch gut für die Praxis geeignet.

„Bewegungsförderung ist ein wichtiger Aspekt gesundheitlicher Prävention bei pflegebedürftigen Menschen. Sie kann dazu beitragen, den Abbau körperlicher und geistiger Fähigkeiten zu verringern und Alltagskompetenzen zu erhalten. Außerdem kann das Sturzrisiko gesenkt und weiteren Gesundheitsproblemen vorgebeugt werden“, sagt Dr. Ralf Suhr Vorstandsvorsitzender des ZQP. Allerdings sei in der Praxis dringend zu beachten, dass pflegebedürftige Menschen auch das Recht haben, nicht an Bewegungsförderung teilzunehmen: „Motivieren ist wichtig und richtig – aber niemand darf gedrängt oder gar gezwungen werden“, betont Suhr.

Deutlich wird durch die Aufbereitungsarbeit jedoch auch, dass es derzeit bei vielen Konzepten der Bewegungsförderung in der Pflege an Evidenz fehlt: Über die Wirksamkeit vieler Interventionen ist wenig oder gar nichts bekannt. Und insbesondere für körperlich und geistig stark eingeschränkte Menschen, z. B. mit fortgeschrittener Demenz, sind bisher praktikable und wirksame Angebote Mangelware.

Die ZQP-Übersicht basiert auf einer Studie, die die Universität Bielefeld im Auftrag der Stiftung durchgeführt hat sowie auf ergänzenden Recherchen des ZQP.

05.07.2018 DGA | Quelle: Zentrum für Qualität in der Pflege